CommunitE-Projekt

Wir sind Teil des CommunitE-Projekts „Kiez und Platte PV-Projekte“, kurz KIPP-P!

Vom 1. Mai 2026 bis zum 31. Oktober 2027 erproben wir gemeinsam mit der BürgerEnergie Berlin eG und der Technischen Universität Berlin unterschiedliche Ansätze für Bürgerenergie in Mehrfamilienhäusern. Dabei wird dies sowohl in einem Stadtviertel (Kiez) als auch in einer Gebäudegruppe im ländlichen Raum ausprobiert um Menschen mit unterschiedlichsten Lebensrealitäten eine aktive Teilhabe an der Energiewende zu ermöglichen. Teil des Projekts ist auch die Erprobung unterschiedlicher Ansprachen der Mieter. Durch den Vergleich verschiedener Kontexte entstehen Forschungsergebnisse, die der gesamten Bürgerenergie-Community wertvolle Erkenntnisse liefern. Gefördert wird dieses Vorhaben vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt.

Förderkennzeichen: 03DPC0421B


In Mittweida entwickel
n wir gemeinsam mit der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft mbH Mittweida (WBG) ein Photovoltaik-Dachprojekt (PV) im Plattenbau. Die Bewohner wurde bisher nicht aktiv in die Planung oder Ausgestaltung miteinbezogen, da die Initiative von der WBG selbst ausgeht. Diese möchte im Zuge der regulären Dachsanierung PV ermöglichen und hat mit uns als potentielle Betreiberin der Anlage Gespräche aufgenommen. Es wird ein Mieterstromprojekt entstehen, um den günstigeren vor Ort-Verbrauch des erzeugten Stroms für die Menschen zu ermöglichen.

Ziel ist, zu verstehen welche Faktoren Skepsis, Zurückhaltung oder Ablehnung hervorrufen, welche Erwartungen und Sorgen in Bezug auf eine Stromabnahme aus der vor Ort-Anlage bestehen und welche Co-Nutzen überzeugend oder notwendig sind (Kostenvorteile, Komfort, Transparenz, Modernisierung, Ökologie). Durch gezielte Kommunikation soll eine hohe Beteiligung – insbesondere der Älteren, wenig energiewende-affinen – erreicht werden und übertragbare Strategien abgeleitet werden.

Wir wollen mit diesem Vorhaben ein übertragbares Beispiel in der Region schaffen. Investitionen in die Energiewende bei Mehrfamilienhäusern sind auch ohne eigenes Kapital, aber in Kooperation mit einer Energiegenossenschaft möglich. Durch die lokale Verankerung der beteiligten Akteure werden Lösungen entwickelt, die sowohl den technischen Anforderungen als auch den Bedürfnissen der Mietern entsprechen. Als regionales Beispiel soll das Projekt die Hemmnisse für künftige Energiewendevorhaben im Wohnungsbau reduzieren, da Praktikabilität, wirtschaftliche Darstellbarkeit und soziale Anschlussfähigkeit vor Ort sichtbar werden.